Bildungsausschuss legt Größe der Eingangsklassen der Grundschulen fest

Von Silvia Lemmer und Margit Reisewitz:

Im Schuljahr 2022/2023 wird es an den 11 Hürther Grundschulen eine Klassenstärke geben, die zwischen der Verwaltung und den Schulen im Konsens vereinbart wurde. Bei der Grundschule in Kendenich wird die Begrenzung der Schülerzahl in den Eingangsklassen auf 27 Kinder festgelegt. Alle anderen 10 Hürther Grundschulen können mit einer Begrenzung von 25 Kindern planen. Wir begrüßen die Einigung zwischen der Verwaltung und den Schulen. Unser mittelfristiges Ziel bleibt aber die Verkleinerung der Klassen.

Die Grundschulen stehen in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen. Es geht um Themen wie Inklusion, die Weiterentwicklung der Ganztagsbetreuung in der OGS oder die Verbesserung der Bildungschancen von Kindern mit Migrationshintergrund. Das alles geschieht vor dem Hintergrund wachsender Schülerzahlen. Nach jetzigem Stand werden im nächsten Schuljahr 673 Schülerinnen und Schüler stadtweit neu beschult. Das sind 35 Kinder mehr als in diesem Jahr. Viele Schulen stoßen jetzt schon an Kapazitätsgrenzen. Die Stadt als Schulträger ist hier gefordert, Lösungen mit den Schulen zu erarbeiten.

Eine der Lösungen liegt in der Erweiterung der Gemeinschaftsgrundschule im Zentrum. Diese wird zum nächsten Schuljahr dreizügig. Mit der Dreizügigkeit schaffen wir mehr Platz für die Beschulung der Kinder in Hermülheim und entlasten gleichzeitig den Schulstandort Efferen.

 

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