Bebauungsplan „Zur Laterne“ macht neue Gastronomie an der Bachstraße möglich

Von Michael Kleofasz:

Nach über vier Jahren intensiver Diskussion hat der Planungsausschuss in seiner letzten Sitzung den Bebauungsplan 221c „Zur Laterne“ einstimmig verabschiedet. Das Verfahren um die Neuplanung der ehemaligen Gaststätte „Zur Laterne“ hatte insbesondere die direkte Nachbarschaft sehr stark beschäftigt. Da lässt sich an den öffentlichen Diskussionen und den zahlreichen Eingaben zum Bebauungsplan ablesen. Im Ergebnis liegt ein Kompromiss vor, der an der Bachstraße wieder eine Gastronomie möglich macht.

Die jetzigen Pläne sehen direkt an der Bachstraße eine dreigeschossige Bebauung und im rückwärtigen Teil eine zweigeschossige Bebauung ohne Dachgeschoss vor. Die im Laufe des Verfahrens viel diskutierte Außengastronomie wird ausschließlich an der Bachstraße möglich sein. Um ausreichend Stellplätze für die Bewohner auszuweisen, werden neben den Tiefgaragenstellplätzen auch Stellplätze im hinteren Bereich des Baugrundstückes ausgewiesen, die ausschließlich den Wohnungen zugeordnet werden. Diese Stellplätze werden über die Straße „Am Sandweg“ erschlossen. Für die betroffenen Anwohner des Sandweges ist diese Entscheidung sicherlich wenig erfreulich und hat auch im Laufe des Verfahrens zu großer Verärgerung geführt.

Der Rat muss dem Bebauungsplan in der nächsten Sitzung am 26. September 2023 noch zustimmen. Nach der Zustimmung im Planungsausschuss ist dies aber nur noch reine Formsache.

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