Starkregenvorsorge in Efferen

Von Frank Sattler und Wolfgang Meyer-Obladen:

Der Einladung zur Informationsveranstaltung des SPD Distriktes Efferen am 13.09.2022 mit den Stadtwerken Hürth, bezüglich der Starkregenvorsorge in Efferen-West, waren nicht nur vom letzten Starkregenereignis betroffene Anwohner*innen der Annenstraße, Hertzstraße und Bellerstraße gefolgt, sondern es fanden auch noch weitere interessierte Bürger*innenden Weg in die Gaststätte Lindenhof zum Dialog.

Dort informierte Herr Kaminski von den Stadtwerken Hürth kompetent über die Folgen von Starkregen für das Hürther Kanalnetz und wies in diesem Zusammenhang auf den vorsorglichen Schutz durch Selbsthilfe bei der eigenen Immobilie hin.

Die im Anschluss an den Vortrag geführten Gespräche zwischen dem Referenten und den Teilnehmern*innen waren konstruktiv und ließen letztendlich keine Fragen mehr offen.

Das Fazit, welches nach der gelungenen Veranstaltung gezogen werden kann ist, dass der durch den Klimawandel herbeigeführte Starkregen gravierende Schäden bei dichter Bebauung (Regenwasser sammelt sich und der Kanal kann die Wassermengen der einzelnen Haushalte nicht mehr aufnehmen) verursacht. Um Wasserschäden zu verhindern, sind die Bürger*innen bei bestehenden Immobilien eigenständig für den Objektschutz zuständig.Dagegen sollte bei zukünftigen Bauvorhaben den Bauherren auf die Finger geschaut werden, ob das Objekt ausreichend geschützt ist und auch dem Nachbarn kein Schaden entsteht.

Um Überflutungen, wie sie in Teilen von Efferen-West stattgefunden haben, zu vermeiden, werden die Verantwortlichen der Stadt Hürth vom SPD Distrikt Efferen zu mehr Weitsicht bei der Vergabe von Baugrundstücken und eingehender Überprüfung der Bauvorhaben in der Zukunft aufgefordert.

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