Wildblumenwiesen in Stotzheim und Sielsdorf

Wertvoller Lebensraum für viele Insekten

Von Michael Kleofasz:

Das Thema Wildblumenwiesen hat in diesem Frühjahr eine neue positive Dynamik angenommen, die vor einigen Wochen noch nicht abzusehen war. Nachdem auf Initiative der SPD in verschiedenen Gremien von Stadt und Stadtwerken über zwei Jahre lang diskutiert worden ist, ob es denn überhaupt nötig sei, Wildblumenwiesen anzulegen und der Bürgermeister noch im letzten Jahr behauptete, er können kein Insektensterben erkennen, haben sich die Ereignisse jetzt nahezu überschlagen.

Michael Kleofasz

Im März wurde dem Verwaltungsrat mitgeteilt, dass auf insgesamt 10 städtischen Flächen Wildblumenwiesen angelegt werden sollten. Darunter befinden sich ein Teilbereich am Rand des Heinrich-Sürth-Weges, Teilflächen des ehemaligen Spielplatzes an der Heristalstraße und ein Grünstreifen an der Kölner Straße in Sielsdorf gegenüber dem Gänsehof. Unser Dank gilt ganz besonders dem BUND, der sich des Themas angenommen und sich in die Standortsuche einbracht hatte. Auch die Kontakte zwischen den beiden Gymnasien sowie der Gesamtschule und den Stadtwerken kamen auf Initiative des BUND zustande.

Darüber hinaus wurde in Stotzheim am Ortseingang an der Berrenrather Straße auf Initiative von Erika Winkel, Elke Lennartz und weiteren Mitstreitern eine weitere Wildblumenwiese angelegt. Die Vorlaufzeit dieser Initiative war wahrscheinlich weitaus kürzer, als die endlosen Diskussionen bei Stadt und Stadtwerken.

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